| AKTUALITÄT (13-04-2008) : Die Rückkehr |
Die Rückkehr Es geht nicht um die Rückkehr nach Deutschland, oder den Start nach Addis, auch geht es nicht um die Vorbereitung des Gepäcks für den Rückflug. Es ist viel mehr die Rückkehr zu sich selbst, die jetzt nach der Eröffnung des Zentrums und 35 Tagen Rallye langsam stattfindet. Es war eine besondere Zeit für uns alle, wir haben sehr intensiv gelebt und viele persönliche und manchmal auch schwierige Momente erlebt. Nicht immer hatten wir dabei unsere Gefühle ganz unter Kontrolle... Lionel hat bei der Eröffnung des Zentrums gesagt: “Es ist vorbei.“, aber es geht doch noch weiter. |
Bereits am nächsten Morgen sind wir wieder fit und stellen uns der nächsten Herausforderung. Die Tage die wir noch hier in Äthiopien verbringen, wollen wir noch nutzen. Erinnert euch an die Ankunft in Bahir-Dar, an die Polizisten mit den Sirenen und die äthiopischen Radfahrer. Sie haben uns vorgeschlagen ein Rennen zu organisieren. Alles ist bereit: die Absperrungen, die Streckenposten, die Zeitungen und das Ferhnsehen. Fast niemand von uns hat Rennerfahrung, nur Matteo ist schon öfters ein Rennen gefahren. Die Strecke liegt im Herzen der Stadt, ein Rundkurs von ca. 1,7 km Länge. In der Fachsprache nennt man eine solches Rennen ein „Kriterium“. Es wird sehr schnell werden, das ist schon im Voraus klar. Matteo und Joel überlegen sich die beste Taktik um zu gewinnen. |
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Auf der Stecke werden zwei Rennen gleichzeitig stattfinden. Eines der Männer und einer der Frauen. Matteo – unser Favorit – bringt seine Erfahrungen mit in die Taktik ein. Am Besten ist es immer in einer Gruppe zu fahren, um im Windschatten Energie sparen zu können. Bei den Frauen ist es Lilie die am meisten Chancen hat. Lionel wird bei ihr bleiben, um sie vor dem Wind zu schützen. Das Startsignal wird gegeben. |
Sofort fahren alle sehr schnell, nach sehr kurzer Zeit schafft es Matteo sich mit einer Gruppe von sieben Äthiopiern von dem Rest abzusetzen, Die ersten Runden sind die Schnellsten. Fast 50km/h im Durchschnitt! Runde reiht sich an Runde, mit andauernden Angriffen, aber Matteo bleibt im Windschatten und hält stand. Im Gedränge der Gruppe passiert es: Einige Fahrer touchieren das Hinterrad des Vorderen und stürzen. Drei Fahrer erwischt es insgesamt, zwei können aber weiterfahren. |
Im Rennen der Frauen ist Lilie mit mehr als 40km/h an der Spitze |
Didier und Joel überrunden bereits die Hintersten |
Auch Bela überrundet nun ZZ-Top der hinten fährt. Beide bekommen allerdings den gleichen Applaus. Alle werden von der Spitzengruppe überrundet, bis zu vier Mal! |
Eine Konkurrentin fährt barfüßig! |
Dann startet der Schlußspurt. Matteo hat das Glück auf seiner Seite. An der rechten Seite zieht er an der Gruppe vorbei und niemand kann ihm folgen. Mit einer ganzen Fahrradlänge Vorsprung gewinnt er das Rennen. Joel kommt als achter ins Ziel und gewinnt der Sprint in seiner Vierergruppe. Danach überquert Didier die Ziellinie. Anschließend erreicht Bela alleine das Ziel. Lilie erreicht das Ziel als Erste der Frauen. |
Stephanie kommt als Zweite an. Alain ist als Unterstützung bei Laura und Fred geblieben. |
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Alle beenden das Rennen, ZZ-Top zieht Billanz: “Dabei sein ist alles“. Die zwei Sieger werden von der Presse interviewt. |
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Als Zeichen der Verbundenheit, werden die Gewinnermedaillen in Frankreich an Marcel Mobil (Der aufgrund eines Unfalls leider nicht mitfahren konnte) und Flo übergeben. |
Die Kinder aus Addis Abeba Diese Bilder stammen aus einem Haus in Addis in das wir eingeladen wurden. Wir erzählen von unserer Reise und es gibt eine kleine Feier zu unseren Ehren.
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Das Essen für uns wurde von Assefa KEBEDE und seiner Familie zubereitet. Die Betreuerinnen der Kinder verjagen die Fliegen von der Tellern der Kinder. Morgen geht der Flug zurück und es ist Zeit für eine Bilanz.
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Die Bilanz Eine Bilanz aufzustellen ist nie einfach. Vor allem, da wir Äthiopien schon seit ein paar Tagen verlassen haben. Wir sind alle schon wieder eingetaucht in unser normales Leben, einige haben sich gut umstellen können, andere hatten noch Probleme mit den wenig frühlingshaften Temperaturen hier in Europa. Viele waren seit dem Rennen nicht mehr auf dem Fahrrad. Nun ist die Stunde der Bilanz gekommen, hier sind einige Zahlen unserer Tour:
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